About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

Aktuelle Veranstaltungen

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

35. KARLSRUHER BÜCHERSCHAU

Dienstag, 21.11 | 20.00 Uhr | Eintritt 12,- / 10,- / Mitglieder 8,- €
> Konzerthaus, Festplatz 9

35. KARLSRUHER BÜCHERSCHAU

Die Geheimnisse des Waldes – Bestsellerautor Peter Wohlleben über „Das geheime Netzwerk der Natur“

Peter Wohlleben. Foto: Miriam Wohlleben

„Jeder, der dieses Buch gelesen hat, betritt den Wald mit anderen Augen.“ (Denis Scheck)

Die Natur steckt voller analoger Überraschungen in unserer digitalen Welt. Peter Wohlleben gibt einen Einblick in das Zusammenspiel zwischen Pflanzen und Tieren. Wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Gibt es eine Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Arten? Und was passiert, wenn dieses fein austarierte System aus dem Lot gerät? Peter Wohlleben, geboren 1964, war nach dem Studium der Forstwirtschaft in der Landesforstverwaltung tätig. Heute leitet er die Waldakademie in der Eifel. Er ist Gast in zahlreichen TVSendungen, hält Vorträge und Seminare. Mit den Büchern Das geheime Leben der Bäume (2015) und Das Seelenleben der Tiere (2016) hat er Bestseller geschrieben.

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft, der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH und der Stephanus-Buchhandlung. Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520, ab sofort und, nur falls Restkarten vorhanden, an der Bücherschau-Infotheke.

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Donnerstag, 23.11 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

35. KARLSRUHER BÜCHERSCHAU

Die Verheißungen des Kapitalismus: Ingo Schulze stellt seinen Roman „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“ vor

Ingo Schulze. Foto: Gaby Gerster

„Jeder, der dieses Buch gelesen hat, betritt den Wald mit anderen Augen.“ (Denis Scheck)

Peter Holtz will das Glück für alle. Aufgewachsen in der DDR, praktiziert er schon als Kind die Abschaffung des Geldes, erfindet den Punk aus dem Geist des Arbeiterliedes und bekehrt sich zum Christentum. Als CDU-Mitglied (Ost) kämpft er für eine christlich- kommunistische Demokratie. Doch er wundert sich: Der Lauf der Welt widerspricht aller Logik. Seine Selbstlosigkeit belohnt die Marktwirtschaft des vereinigten Deutschland mit Reichtum. Hat er sich für das Falsche eingesetzt? Oder für das Richtige, aber auf dem falschen Weg? Und vor allem: Wie wird er das Geld mit Anstand wieder los? Peter Holtz nimmt die Verheißungen des Kapitalismus beim Wort.

Ingo Schulze, 1962 in Dresden geboren, studierte klassische Philologie in Jena. Zu seinen wichtigsten Werken zählen 33 Augenblicke des Glücks (1995) und Simple Storys (1998). Zuletzt erschien von ihm das Künstlerbuch Einübung ins Paradies (2016). Der in Berlin lebende Autor wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Joseph Breitbach Literaturpreis (2001), dem Preis der Leipziger Buchmesse (2007) und war Stadtschreiber in Mainz (2011).

Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520, ab sofort und, nur falls Restkarten vorhanden, an der Bücherschau-Infotheke.

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Dienstag, 28.11 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

Prof. Dr. Jan Knopf: Johann Peter Hebels vieldeutige Geschichten. Die Kunst des Einfachen, das schwer zu machen ist

Jan Knopf. Foto: privat

Als Ausklang zu den diesjährigen „Heimattagen“ sollen nach dem Theaterstück Der hinterlistige Hebel noch einmal die weltweit verbreiteten Kalendergeschichten des Badener Dichters zu Wort und zu Gehör kommen: vielsinnig, suspekt, herausfordernd und vergnüglich. Der Literaturwissenschaftler am KIT, Prof. Dr. Jan Knopf, Leiter der „Arbeitsstelle Bertolt Brecht“, präsentiert die Entdeckungen, die er im Rahmen der Ausgabe der Sämtlichen Werke des Dichters gemacht hat. Es sind Entdeckungen, die – wie die erste Ausgabe nach 200 Jahren im Ganzen – den Zusammenhang von Heimat- und Weltgeschichte in völlig neuem Licht erscheinen lassen – und dies am Beginn des 19. Jahrhunderts. 2018 erscheint, von der Literarischen Gesellschaft herausgegeben, die neue kommentierte Ausgabe der Werke Johann Peter Hebels.

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Mittwoch, 29.11 | 19.00 Uhr | Eintritt frei
> Badische Landesbibliothek, Erbprinzenstr. 15

Die Zukunft des Buches: Vortrag von Prof. Dr. Klaus Gerhard Saur - „Die Entwicklung der Verlage und des Buchwesens von 1990 bis 2015“

Zwischen 1990 und 2015 haben sich auf dem Buchmarkt massive Veränderungen ergeben: Wikipedia, Amazon, Google, Open Access, Book on Demand sowie Digitaldruck und Hörbücher sind entstanden. Der Referent analysiert die Veränderungen, die sich im Kosten- und Publikationsbereich dadurch ergeben haben, und gibt einen Ausblick über die zu erwartende Zukunft des Buches. Klaus G. Saur übernahm 1963 die Geschäftsführung des Verlages Dokumentation, der 1978 in K. G. Saur Verlag umbenannt wurde. 2005 wurde er geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzenden der Geschäftsführung bei Walter De Gruyter; von 2006 bis 2008 war er alleiniger Geschäftsführer. Unter seiner Führung entwickelte sich De Gruyter zu einem der renommiertesten und größten Verlage für Geisteswissenschaften.

Eine Veranstaltung der Badischen Bibliotheksgesellschaft, der Badischen Landesbibliothek und der Literarischen Gesellschaft.

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Donnerstag, 30.11 | 20.15 Uhr | Eintritt frei
> Buchcafé im Regierungspräsidium, Karl-Friedrich-Str. 17

35. KARLSRUHER BÜCHERSCHAU

Preisgekrönt auf dem Weg zur 100. Ausgabe: allmende – Zeitschrift für Literatur trifft allmende-Autorin Lena Gorelik

Lena Gorelik. Foto: Charlotte Trott

Die Literaturzeitschrift ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Ende 2017 erscheint die 100. Ausgabe. Die 99. Ausgabe widmet sich dem Thema „Brennpunkt Istanbul. In diesem Jahr wurde die allmende mit dem Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren kann“, heißt es in der Begründung der Jury. Wir feiern mit Ihnen! Es liest allmende-Autorin Lena Gorelik.

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Weitere Termine

Tipps und Hinweise

Literaturzeitschrift allmende erhält den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg

allmende 99

Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geht an die allmende – Zeitschrift für Literatur.
Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg und Manfred Bosch begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Die „allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Literaturzeitschrift allmende ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sowohl junge als auch arrivierte Autorinnen und Autoren berücksichtigend wird Ende 2017 die 100. Ausgabe escheinen. Die kommende Ausgabe, die im Juni erscheinen wird, hat das Thema „Brennpunkt Istanbul“ im Fokus. Die allmende erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

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Masterstudiengang Kulturvermittlung

Zum Wintersemester 2017-18 bietet die PH Karlsruhe einen Masterstudiengang Kulturvermittlung an, der eine auf den kulturpädagogischen Bereich ausgerichtete, theoretisch fundierte und zugleich an Praxisfelder angebundene Vertiefungsqualifikation darstellt. Das interdisziplinär angelegte Curriculum vermittelt Kenntnisse der Kulturtheorie sowie der Kulturpädagogik und ermöglicht eine Spezialisierung in den Bereichen Kunst, Musik oder Literatur/Theater.

Durch die Verbindung von theoriebezogenem Wissen mit anwendungsorientierter Vermittlungspraxis qualifiziert der Studiengang für vielfältige Tätigkeiten im Bereich der Kulturvermittlung.

Zahlreiche renommierte Kooperationspartner der Kulturregion Karlsruhe bieten den Studierenden die Möglichkeit, die Vermittlung kultureller Kontexte theoriegestützt in der Praxis zu erfahren, u.a.

  • ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
  • Badisches Staatstheater Karlsruhe
  • Museum für Literatur am Oberrhein Karlsruhe
  • Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
  • Festspielhaus Baden-Baden

Informationen zum Masterstudiengang Kulturvermittlung finden Sie auf der Homepage der Hochschule unter www.ph-karlsruhe.de/master-kult

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 19.10.2017, 20:00 Uhr: Der Krüppel von Inishmaan
  • 24.10.2017, 20:00 Uhr: L’Elisir D’Amore
  • 04.11.2017, 19:30 Uhr: Karnickel
  • 19.11.2017, 15:00 Uhr: Tom Sawyer
  • 24.11.2017, 20:00 Uhr: Adriana Lecouvreur
  • 17.12.2017, 15:00 Uhr: Kinderkonzert
  • 19.12.2017, 20:00 Uhr: Der Krüppel von Inishmaan
  • 20.12.2017, 20:00 Uhr: Ballett : Anne Frank
  • 10.01.2018, 20:00 Uhr: Terror
  • 12.01.2018, 20:00 Uhr: La Clemenza di Tito
  • 30.01.2018, 20:00 Uhr: Ballett : Rusalka

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur

„Brennpunkt Istanbul“
99. Ausgabe der Literaturzeitschrift allmende


Mit Beiträgen von:
Attila Anday, Fatma Aydemir, Mehmet Eren Bozbas, Nuran David Calis, Safye Can, Zehra Çýrak, Sascha Feuchert, Dinçer Güçyeter, Barbara Köhler, José F. A. Oliver u.a.

Juni 2017
88 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Die allmende – Zeitschrift für Literatur wird im Juli in Stuttgart mit dem Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. „Die allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann“, heißt es in der Begründung der Jury. Nun ist die neue, 99. Ausgabe der 36 Jahre alten Literaturzeitschrift erschienen, die sich mit dem Thema „Brennpunkt Istanbul“ beschäftigt“.

Unter Machtdemonstration von Diktatoren leiden immer auch kritische Autoren, Journalisten und Künstler. Die Situation in der Türkei wird für die Erdogan-Gegner immer schwieriger, demokratische Rechte werden zunehmend eingeschränkt. Der mutige Protest der Opposition und das Aufbegehren der vielen Einzelnen ist Anlass über das Leben in der Türkei zu informieren, auch vor dem Hintergrund, dass die deutschsprachige Literatur Istanbul und die Türkei in den letzten Jahren intensiv thematisierte und die türkischstämmigen Autorinnen und Autoren unseren Blick auf die Türkei verändert haben.

In den Texten der vorliegenden Ausgabe reflektieren die Beiträger die Gewalt, Aggressivität und Einschüchterung von Seiten Erdogans. In der Ausgabe, die unter redaktioneller Mitwirkung von José F. A. Oliver entstand, sind Interviews mit Fatma Aydemir und Sascha Feuchert abgedruckt, Attila Anday gibt einen Überblick über den politischen Zustand der Türkei, Achim Wagner thematisiert das Land mit revolutionären Gedichten und Nuran David Calis beschreibt die Schwierigkeiten der Deutschtürken in Deutschland, ihre Identitätskrise und die aufeinanderprallenden Kulturen. Man kann neben dem wachsenden Druck und der Angst auch die Spuren der Sehnsucht und Liebe in den Texten von Müesser Yeniay, Barbara Köhler und Selim Özdogan finden. Der Fotograf Mehmet Eren Bozbas präsentiert aktuelle Momentaufnahmen.

allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 unter anderem von Martin Walser und Adolf Muschg begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

Kränzler, Lisa Kränzler, Lisa
(Pappbuch)

ISBN: 978-3-95732-183-1
Preis: 19,00 €

Die Malerin und Autorin Lisa Kränzler fertigt seit Jahren neben großformatigen Lackbildern auch Arbeiten auf Papier an, die mit Schreibmaschine, Stift, Lack und hineincollagiertem Material entstehen und sich mit der Reibung zwischen Leben und Kunst, zwischen Anpassungsdruck und Radikalität auseinandersetzen.

Der Katalog erschien anlässlich Kränzlers Ausstellung »Fetzen« im Museum für Literatur, Karlsruhe.
Gefördert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung Karlsruhe
Ausstellungsdauer: 12.05.2016 bis 28.08.2016

© 1996-2017 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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